Final Fantasy VII Revelation: Square Enix will trotz riesiger Welt "Open-World-Müdigkeit" vermeiden

Christian Hoffert Christian Hoffert

Regisseur Naoki Hamaguchi verspricht eine noch größere Welt als in Rebirth – stellt aber klar strukturierte Führung statt Überforderung in den Fokus.

Das Finale der Remake-Trilogie steht bevor: Mit Final Fantasy VII Revelation will Square Enix die Reise von Cloud und seinen Gefährten auf die bisher gewaltigste Spielwiese schicken. Die Spielwelt soll noch einmal spürbar umfangreicher ausfallen als beim direkten Vorgänger Rebirth. Doch bei allen Superlativen zeigen sich die Entwickler reflektiert: Director Naoki Hamaguchi ist sich der drohenden „Open-World-Müdigkeit“ in der Gaming-Szene vollkommen bewusst und stellt eine durchdachte Spielerführung in den Mittelpunkt.

Hamaguchi kennt das Problem berüchtigter Riesenkarten aus eigener Erfahrung.
Wer in einer riesigen Welt ausgesetzt wird und vor lauter Symbolen, Fragezeichen und unzähligen Aufgaben nicht mehr weiß, wo er überhaupt anfangen soll, verliert schnell die Lust. Genau diesem Frust soll Revelation mit einem ausbalancierten Design entgegenwirken.

Orientierung als Schlüssel: Die "Highwind" als Paradebeispiel

Statt den Spieler mit belanglosem Map-Grid zu erdrücken, möchte das Team einen Mittelweg zwischen der recht schnurgeraden Führung aus Final Fantasy VII Remake und der sehr offenen Struktur von Rebirth finden. Die Devise lautet: Das Spiel soll klare Anhaltspunkte und Struktur bieten, ohne dabei das Gefühl von Freiheit und Entdeckerdrang einzuschränken.
Als perfektes Beispiel für diesen Ansatz nennt Hamaguchi das Luftschiff Highwind und die neue Fallschirm-Mechanik: Spieler werden nach der Zielauswahl nicht einfach per automatischer Ladesequenz am Zielort abgesetzt. Wer aus dem Luftschiff springt, muss sich im Sturzflug selbst am Horizont orientieren, Landmarks wiedererkennen und den Fallschirm aktiv steuern, um am gewünschten Fleck zu landen.

Auf diese Weise soll Final Fantasy VII Revelation kontinuierlich Orientierung bieten, den Spielern aber gleichzeitig das Gefühl geben, die Welt aus eigener Kraft und Überzeugung zu erkunden.

Quelle

Christian Hoffert
Christian Hoffert ist Gründer und Betreiber von Die Lounge – Deine Gaming Community & Magazin. Mit über 13 Jahren Gaming-Erfahrung und mehr als drei Jahren als Betreiber der Plattform verbindet er fundierte redaktionelle Arbeit mit technischer Umsetzung.
Er berichtet regelmäßig über aktuelle Releases, Gameplay-Updates, technische Entwicklungen und Community-Themen. Für ihn ist Gaming nicht nur ein Hobby, sondern ein soziales und kulturelles Medium, das er mit einer Mischung aus journalistischem Anspruch und Community-Nähe begleitet.

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