REGELWERK

DAS GESETZBUCH UNSERER COMMUNITY

Fairness

Chancengleichheit für jeden Spieler. Keine Cheats, keine Exploits.

Respekt

Behandle andere so, wie du behandelt werden willst. Toxizität wird nicht geduldet.

Sicherheit

Wir schützen deine Daten und dein Erlebnis. Melde Verstöße sofort.

§1

Grundlagen und Gemeinschaft

Dieser Abschnitt bildet das Fundament unserer Community. Wer die Lounge nutzt, erkennt diese Werte an.

§1.1 Allgemeine Grundsätze

Die Lounge (Website, Discord-Server und App) ist ein Raum für Gaming, Kreativität und Austausch. Unsere Gemeinschaft funktioniert nur, wenn sich alle an grundlegende Spielregeln halten.

  • Gemeinsame Verantwortung: Jedes Mitglied trägt durch das eigene Verhalten zur Stimmung in der Gruppe bei.

  • Kein Raum für Hetze & Hetzjagden: Beleidigendes Verhalten, das gezielte Ausgrenzen einzelner Personen oder das systematische Stören des Miteinanders tolerieren wir nicht.

  • Gleiches Recht für alle: Diese Regeln gelten ausnahmslos für jedes Mitglied – unabhängig von Rang, Bekanntheitsgrad, Aktivität oder einer Funktion im Team.

§1.2 Miteinander & Kommunikation

Ein respektvoller Umgang auf Augenhöhe ist die Voraussetzung für die Teilnahme am Community-Leben.

  • Respekt kennt keine Rolle: Alter, Erfahrung oder Status spielen keine Rolle. Jeder begegnet jedem mit Anstand.

  • Vorbildfunktion des Teams: Moderatoren und Administratoren unterliegen denselben Regeln wie jedes andere Mitglied und gehen mit gutem Beispiel voran.

  • Umgangston: Sachliche Kritik ist jederzeit willkommen, persönliches Herabwürdigen nicht.

§1.3 Diskriminierungsverbot

Wir dulden keinerlei Diskriminierung oder Abwertung von Menschen.

  • Untersagt sind insbesondere Aussagen, Inhalte oder Verhaltensweisen, die rassistisch, sexistisch, queerfeindlich, ableistisch, religiös abwertend oder aufgrund der sozialen Herkunft diskriminierend sind.

  • Dies gilt für Texte, Sprachkanäle, Nicknamen, Profilbilder, Statusmeldungen und hochgeladene Dateien.

§1.4 Konflikte & Meinungsverschiedenheiten

Dass Menschen unterschiedlicher Meinung sind, ist normal. Entscheidend ist, wie damit umgegangen wird.

  • Sachebene wahren: Diskussionen werden sachlich geführt. Provokationen, Sticheleien („Sticheln“ / Passiv-Aggressivität) und das gezielte Anheizen von Konflikten sind zu unterlassen.

  • Grenzen akzeptieren: Wenn eine Diskussion unsachlich wird oder eine beteiligte Person darum bittet, ein Thema zu beenden, ist dem Folge zu leisten.

  • Klären statt Anstacheln: Lässt sich ein Streit nicht direkt klären, wird der Konflikt nicht öffentlich im Chat ausgetragen. In diesem Fall kann das Moderationsteam zur Vermittlung hinzugezogen werden.

§2

Aktivität, Abwesenheit & Inaktivität

Dieser Abschnitt regelt die Erwartungen an die Beteiligung der Mitglieder sowie den verbindlichen Umgang mit längeren Abwesenheiten.

§2.1 Aktivität & Gemeinschaftssinn

Aktivität bedeutet für uns nicht, dass jedes Mitglied täglich stundenlang online sein muss. Was zählt, ist die regelmäßige und sichtbare Teilnahme am Community-Leben.

  • Verlässlichkeit im Miteinander: Wer Teil der Gemeinschaft ist, prägt diese mit. Ein plötzliches, wortloses Verschwinden – beispielsweise das kommentaglose Verlassen des Discord-Servers – hinterlässt Fragezeichen und zeugt von fehlendem Respekt gegenüber den anderen Mitgliedern.

  • Abmeldung bei Verlassen: Wenn du dich dazu entschließt, die Lounge dauerhaft zu verlassen, gehört eine kurze Abmeldung oder Verabschiedung zum guten Ton.

§2.2 Abwesenheitsmeldung (14-Tage-Regel)

Wer durch Urlaub, Beruf, Krankheit oder private Gründe absehbar länger nicht aktiv sein kann, nutzt bitte das dafür vorgesehene Abwesenheitssystem auf der Website oder in der App.

  • Frist: Ab einer geplanten oder absehbaren Inaktivität von mehr als 14 aufeinanderfolgenden Tagen ist die Eintragung im Abwesenheitssystem verpflichtend.

  • Sinn der Regel: Diese Meldung dient nicht der Überwachung, sondern sorgt für Transparenz gegenüber dem Team und den anderen Mitgliedern. Sie schützt dich zudem vor automatischen Inaktivitäts-Konsequenzen.

§2.3 Dauerhafte Inaktivität & Konsequenzen (21-Tage-Regel)

Ohne eingetragene Abwesenheitsmeldung gilt ein Mitglied ab dem 22. Tag durchgehender Inaktivität als dauerhaft inaktiv.

  • Automatische Systembereinigung: Das System erfasst Inaktivitäten automatisch. Wer länger als 21 Tage inaktiv ist, ohne eine Abwesenheit eingetragen zu haben, wird automatisch aus der Community entfernt (Discord-Server und ggf. Ingame-Gilden/Clans).

  • Funktionen & Sonderrollen: Bei Funktions- und Verantwortungsträgern (z. B. Moderation, Leitung, Event-Orga u.a.) führt bereits eine unangekündigte Inaktivität von mehr als 14 Tagen zum Entzug der jeweiligen Sonderrolle und der damit verbundenen Rechte.

  • Wiedereintritt: Solltest du aufgrund einer nicht gemeldeten Inaktivität entfernt worden sein, steht dir der Weg zurück in die Lounge nach Rücksprache mit dem Team grundsätzlich offen.

§3

Verhalten auf Plattformen, in Spielen & Kanälen

Dieser Abschnitt regelt die Verhaltensnormen auf allen Plattformen der Lounge (Website, App, Discord) sowie im Rahmen von Ingame-Aktivitäten, Multiplayer-Lobbys und Repräsentationsflächen nach außen.

§3.1 Repräsentation nach außen & Ingame-Verhalten

Wer das Lounge-Tag trägt, als Mitglied in öffentlichen Lobbys unterwegs ist oder gemeinsam mit der Community Spiele bestreitet, repräsentiert die gesamte Community.

  • Umgang in öffentlichen Lobbys: Frustration in Spielen ist menschlich, rechtfertigt jedoch kein toxisches Verhalten. Gezieltes Beleidigen, Pöbeln oder Provozieren von spielefremden Personen in Sprach- oder Textkanälen (z. B. Match-Chat, All-Chat) ist untersagt.

  • Verhalten untereinander: Humor und Ironie haben ihren Platz. Sobald sich jedoch ein Mitglied durch Aussagen getroffen oder belästigt fühlt und darum bittet aufzuhören, ist die Grenze erreicht. Der Vorwand „Das war nur Spaß“ entbindet nicht von den Regeln und ist keine Entschuldigung.

  • Rufschädigung: Systematisches, rufschädigendes Verhalten in externen Foren, auf Social Media oder in fremden Communitys, das eindeutig mit der Lounge in Verbindung gebracht werden kann, wird durch das Moderationsteam geahndet.

§3.2 Nutzung von Sprachkanälen, Soundboards & Audiosignalen

Um für alle Mitglieder eine angenehme Audio-Umgebung in den Discord-Sprachkanälen zu gewährleisten, gelten klare Vorgaben für den Einsatz von Soundboards und Audio-Software.

  • Regeln für externe Soundboards & Modulatoren (z. B. Voicemod): Der Einsatz von Soundboards ist grundsätzlich erlaubt, unterliegt jedoch strikten Grenzen.

    • Lautstärke: Soundeffekte dürfen in ihrer Lautstärke nicht exorbitant über der normalen Sprachlautstärke liegen oder Gehörschäden bzw. Erschrecken provozieren.

    • Spam-Verbot: Das mehrfache, schnelle oder dauerhafte Abspielen desselben oder unterschiedlicher Soundeffekte (Soundboard-Spam) ist verboten.

    • Störgeräusche & Stimmverfälscher: Extrem verzerrte Stimmen, dauerhaftes Rauschen, Störgeräusche oder Feedback-Schleifen sind auf Aufforderung anderer Channel-Teilnehmer oder des Teams unverzüglich zu deaktivieren.

  • Veto-Recht der Channel-Nutzer: Wenn die Mehrheit der Anwesenden in einem Sprachkanal oder ein Moderationsmitglied darum bittet, auf den Einsatz von Soundboards zu verzichten, ist dieser Anweisung sofort Folge zu leisten.

§3.3 Fairplay, Cheating & Spielmanipulation

Die Lounge steht für ehrlichen und fairen Gamersport. Die Nutzung unlauterer Mittel widerspricht unseren Grundwerten zutiefst.

  • Verbot von Cheats & Hacks: Der Einsatz von Cheats, Hacks, Aimbots, Wallhacks, Scripting-Programmen oder jeglicher Software zur Manipulation von Spielmechaniken ist ausnahmslos verboten.

  • Exploiting & Glitching: Das vorsätzliche und ausnutzende Verwenden von Spielfehlern (Exploits, Bugs, Map-Glitches), um sich oder dem eigenen Team einen unfairen Vorteil gegenüber anderen Spielern zu verschaffen, ist untersagt.

  • Griefing, Flame & Trolling: Gezieltes Sabotieren des eigenen Teams (Teamkill, Blockieren, Intentional Feeding), fortgesetztes Belehren/Anflamen von Mitspielern sowie absichtliches Zerstören von Spielspaß (Griefing) werden nicht geduldet.

  • Meldeverfahren & externe Meldung: Bei nachgewiesenen Verstößen gegen das Fairplay behält sich die Verwaltung vor, nicht nur interne Sanktionen auszusprechen, sondern den Vorfall inklusive Beweismaterial an die Betreiber der jeweiligen Spiele oder Plattformen zu melden.

§3.4 Politische, religiöse & weltanschauliche Neutralität

Die Lounge ist ein unpolitischer Rückzugsort. Der Fokus liegt ausnahmslos auf dem gemeinsamen Hobby Gaming, der Kreativität und dem sozialen Austausch.

  • Neutralitätsgebot: Das Initiieren, Verbreiten oder exzessive Führen von Diskussionen über politische Parteien, Wahlen, weltanschauliche Debatten oder religiöse Glaubensfragen ist auf allen Lounge-Plattformen zu unterlassen.

  • Kein Raum für Agitation: Äußerungen, Profilbilder, Statusmeldungen, Nicknamen oder Verlinkungen, die darauf abzielen, eine politische oder religiöse Agenda zu verfolgen, zu missionieren oder zu provozieren, sind strikt untersagt.

  • Meinungsfreiheit & Grenzen: Wir respektieren die persönliche Überzeugung jedes einzelnen Menschen. Die Lounge ist jedoch bewusst nicht der Rahmen, um gesellschaftliche Konflikte auszutragen. Diskussionen, die das Potenzial bergen, die Community zu spalten oder auf eine persönliche Ebene abzugleiten, werden vom Team unterbrochen.

§3.5 Handhabung von Drogen, Cannabinoiden & Suchtmitteln

Zur Wahrung des Gemeinschaftsfriedens und zum Schutz aller Mitglieder – insbesondere minderjähriger oder empfindsamer Personen – gelten klare Grenzen im Umgang mit rauschbewirkenden Substanzen.

  • Kein Thema im Community-Alltag: Unabhängig von der jeweiligen gesetzlichen Lage ist die Lounge kein Forum für den Austausch über den Konsum, die Verherrlichung, Verharmlosung oder bildliche Darstellung von illegalen Drogen, Cannabis oder anderen psychoaktiven Substanzen.

  • Verbot von Anbahnung & Handel: Die Anbahnung von Tausch- oder Kaufgeschäften, Empfehlungen von Bezugsquellen oder das Anpreisen von Substanzen und Derivaten ist auf allen Plattformen der Lounge ausnahmslos verboten und führt zum sofortigen Ausschluss.

  • Lifestyle- & Konsum-Talks: Das Thematisieren des eigenen Rauschkonsums aus Spaß, zur Selbstdarstellung oder als gewöhnlicher Lebensstil im Text- oder Sprachchat ist unerwünscht.

  • Krankheitsbedingte & medizinische Kontexte:

    • Medizinisch indizierte Therapien (z. B. ärztlich verordnetes Medizinalcannabis oder verschreibungspflichtige Medikamente) gehören zur privaten medizinischen Sphäre der betroffenen Person.

    • Der reine Umstand einer medizinischen Notwendigkeit wird respektiert. Jedoch gilt auch hier: Das detaillierte Diskutieren, Zeigen oder Verherrlichen von Einnahmeformen und Wirkungen hat nicht in den öffentlichen Kanälen der Lounge zu erfolgen.

§4

Rollen, Verantwortung und Mitgestaltung

Dieser Abschnitt definiert die Organisationsstruktur der Lounge, die Aufgaben sowie Befugnisse der einzelnen Rollen und regelt die Rahmenbedingungen für die aktive Einbindung der Community.

§4.1 Hierarchie, Rollenverständnis & Gleichwertigkeit

Die Lounge nutzt eine strukturierte Hierarchie, um einen geordneten Ablauf, die Verwaltung der technischen Infrastruktur und die Moderation der Community zu gewährleisten.

  • Hierarchiestufen: Die Gemeinschaft gliedert sich im Wesentlichen in folgende Rollenebenen:

    • Gäste / Registrierte Nutzer: Personen mit Basis-Zugriffsrechten.

    • Lounge Member: Vollwertige Community-Mitglieder mit erweitertem Zugriff auf Kanäle, Features und Events.

    • Sonderrollen & Funktionsrollen: Mitglieder mit speziellen Aufgaben (z. B. Event-Organisation, Clan-Leitung, Content Creation).

    • Moderation: Einsatzkräfte für den laufenden Support, die Überwachung der Chat- und Sprachkanäle sowie die Schlichtung von Konflikten.

    • Administration & Projektleitung: Die operative Führung, technische Entwicklung und finale Entscheidungsgewalt der Lounge.

  • Menschlicher Stellenwert: Unabhängig von Rechten, Rängen oder technischen Befugnissen besitzt jedes Mitglied denselben menschlichen Stellenwert. Höhere Rollen verleihen keinerlei Privilegien zur Bevormundung oder Herabwürdigung anderer.

  • Missbrauch von Rollenrechten: Die Ausnutzung von zugewiesenen Rechten oder Rollen zur Durchsetzung persönlicher Interessen oder zur Schikane anderer Mitglieder ist untersagt und führt zum sofortigen Entzug der jeweiligen Rolle.

§4.2 Die Administratoren & das Führungsteam

Die Administration bildet das administrative und technische Fundament der Lounge. Sie trägt die rechtliche, organisatorische und administrative Gesamtverantwortung.

  • Bestellung & Ernennung: Die Besetzung von Administrator-Positionen erfolgt nicht durch Community-Wahlen oder Abstimmungen, sondern ausschließlich durch direkte Ernennung durch die Projektleitung. Die Auswahl basiert auf langjährigem Engagement, technischem und organisatorischem Verständnis sowie hoher Verlässlichkeit.

  • Aufgaben & Befugnisse:

    • Infrastruktur & Entwicklung: Verwaltung und Weiterentwicklung der Website, der mobilen Anwendungen, der Discord-Infrastruktur sowie aller angebundenen Schnittstellen und Datenbanken.

    • Durchsetzung des Regelwerks: Ermessen und finale Entscheidung bei schwerwiegenden Regelverstößen, Banns, Kicks oder temporären Sperren.

    • Weisungsbefugnis: Anweisungen der Administration in Bezug auf den Community-Frieden, technische Notwendigkeiten oder die Durchsetzung des Regelwerks sind verbindlich und unverzüglich zu befolgen.

  • Kritikfähigkeit & Ansprechpartner: Die Administration versteht sich als stützendes Organ der Community. Sachliche Kritik an administrativen Entscheidungen ist über die dafür vorgesehenen privaten Support-Kanäle (z. B. Ticket-System) erlaubt und erwünscht. Öffentliche Grundsatzdebatten oder Stimmungsmache gegen administrative Entscheidungen im Chat sind zu unterlassen.

§4.3 Die Moderation

Das Moderationsteam stellt die unmittelbare Anlaufstelle für die alltäglichen Belange der Mitglieder dar und sorgt für die Einhaltung der Verhaltensregeln.

  • Aufgabenbereich: Moderatoren überwachen die Einhaltung der Regeln in Text- und Sprachkanälen, greifen bei aufkeimenden Streitigkeiten schlichtend ein und unterstützen Mitglieder bei Fragen oder Problemen.

  • Maßnahmen & Erstkontakt: Moderatoren sind berechtigt, Verwarnungen auszusprechen, Nutzer vorübergehend stummzuschalten (Mute) oder aus Sprachkanälen zu entfernen (Move/Kick), um unmittelbare Störungen zu unterbinden.

  • Eskalationsweg: Bei unlösbaren Konflikten oder wiederholten Verstößen übergibt die Moderation den Sachverhalt an die Administration.

§4.4 Recht auf Mitgestaltung, Feedback & Grenzen

Die Lounge (Community) ist ein Gemeinschaftsprojekt, das von den Ideen und dem Engagement seiner Mitglieder lebt. Mitgestaltung ist ausdrücklich erwünscht, unterliegt jedoch klaren Regeln.

  • Einbringen von Ideen: Jedes Mitglied hat das Recht, Vorschläge zur Verbesserung der Plattformen, neue Event-Ideen, Feature-Wünsche oder Optimierungen für Discord, Website und Apps einzureichen. Hierfür stehen die entsprechenden Feedback- und Vorschlagskanäle zur Verfügung.

  • Konstruktiver Beitrag statt Forderungshaltung:

    • Vorschläge sind sachlich und nachvollziehbar zu begründen.

    • Ein Anspruch auf die Umsetzung eingereichter Ideen oder Vorschläge besteht nicht.

    • Destruktives Nörgeln, Besserwisserei ohne eigenen Lösungsansatz oder das aggressive Aufdrängen eigener Vorstellungen widersprechen dem Gemeinschaftsgedanken.

  • Schutz des geistigen Eigentums & des Projektkerns: Die finale Entscheidung über Design, technische Architektur, Regelerweiterungen, Monetarisierung/Finanzierung und das Branding der Lounge liegt ausschließlich bei der Projektleitung.

  • Aktive Mitarbeit: Wer sich über das bloße Einreichen von Ideen hinaus aktiv in das Projekt einbringen möchte (z. B. bei der Entwicklung, der Erstellung von Inhalten oder der Event-Planung), kann dies nach Absprache mit der Administration im Rahmen von Team- oder Projektrollen tun.

§5

Datenschutz, Medienrechte, Inhalte & Werbung

Dieser Abschnitt regelt den verbindlichen Schutz der Privatsphäre aller Mitglieder, die Handhabung von Bild-, Ton- und Textmaterial, den Umgang mit geistigem Eigentum sowie die strikten Vorgaben für kommerzielle und private Eigenwerbung.

§5.1 Schutz der Privatsphäre & Vertraulichkeit

Vertrauen bildet das Fundament unserer Gemeinschaft. Der Schutz persönlicher und vertraulicher Daten hat auf allen Plattformen der Lounge oberste Priorität.

  • Vertraulichkeit interner Inhalte: Sämtliche Inhalte aus privaten Kanälen, internen Team-Bereichen, Supporthergang-Protokollen (Tickets) sowie vertraulichen Gesprächen dürfen ohne explizite, vorherige Genehmigung der Betroffenen und der Administration weder vervielfältigt, weitergeleitet noch extern veröffentlicht werden.

  • Schutz personenbezogener Daten (Doxxing): Das Veröffentlichen, Weitergeben oder Androhen der Verbreitung von klarnamenbezogenen, privaten oder sensiblen Informationen anderer Personen (z. B. bürgerlicher Name, Wohnort, Telefonnummer, Mailadresse, IP-Adresse, Fotos, private Social-Media-Profile) ist strengstens verboten. Ein Verstoß führt zum sofortigen, dauerhaften Ausschluss aus der Lounge und wird gegebenenfalls rechtlich zur Anzeige gebracht.

  • Weitergabe im privaten Rahmen: Auch das Weiterleiten privater Chatverläufe oder Direct Messages (DMs) zwischen Mitgliedern an Dritte ohne die ausdrückliche Einwilligung aller beteiligten Parteien stellt einen schweren Vertrauensbruch dar und wird geahndet.

§5.2 Verbot ungenehmigter Aufzeichnungen & Medienrechte

Das Erstellen und Verbreiten von Bild-, Audio- oder Videomaterial innerhalb der Infrastruktur der Lounge unterliegt strikten rechtlichen Vorgaben.

  • Grundsatz der Einwilligung (§ 201 StGB / KunstUhrG): Das Aufzeichnen von Gesprächen in Sprachkanälen (Voice-Chat) sowie das Mitschneiden von Videostreams oder Text-Chats ist ohne die vorherige, explizite und nachweisbare Zustimmung aller im jeweiligen Kanal anwesenden Personen ausnahmslos untersagt.

  • Screenshots & Chat-Mitschnitte: Das Erstellen von Screenshots oder Videomitschnitten aus öffentlichen oder privaten Textkanälen zum Zwecke der Bloßstellung, Denunziation, Verleumdung oder externen Weitergabe ist verboten.

  • Beweissicherung für den Support: Eine Ausnahme stellt das Anfertigen von Beweismaterial zur Meldung von Regelverstößen an das Moderations- oder Administrationsteam dar (z. B. via Ticket-System). Dieses Material darf ausschließlich dem Team zugänglich gemacht werden und ist streng vertraulich zu behandeln.

§5.3 Strikte Werbeverbote & Eigenwerbung

Die Lounge ist ein werbefreier Raum für Gaming und Austausch. Kommerzielle Nutzung, Spam und das Abwerben von Mitgliedern werden nicht geduldet.

  • Verbot von Fremdwerbung: Das Teilen, Verlinken oder Bewerben von fremden Discord-Servern, Clangefügen, Gaming-Communities, eigenen Webseiten, Verkaufsplattformen oder geschäftlichen Projekten ist auf allen Foren, Apps, Text- und Sprachkanälen der Lounge untersagt.

  • Unaufgeforderte Direktnachrichten (DM-Spam): Das gezielte Anschreiben von Lounge-Mitgliedern per Direktnachricht zur Abwerbung, Versendung von Einladungslinks, Partnerlinks, Ref-Links oder kommerziellen Angeboten ist verboten. Verstöße führen zum sofortigen Bann.

  • In-Game-Werbung: Auch innerhalb gemeinsamer Spielsessions oder Gilden/Clans ist das Abwerben von Spielern für externe Strukturen untersagt.

  • Ausnahmeregelung: Ausnahmen von diesem Werbeverbot bedürfen einer ausdrücklichen, schriftlichen Genehmigung durch die Administration. Autorisierte Partnerschaften werden ausschließlich in den dafür vorgesehenen offiziellen Kanälen ausgewiesen.

§5.4 Partner, Streamer & Content Creator (Creator-Regelung)

Wir unterstützen Content Creator (Streamer, YouTuber, Artists, Podcaster u. a.) aus unseren eigenen Reihen, binden diese jedoch an klare Rahmenbedingungen zum Schutz der Community.

  • Creator-Status: Wer auf den Plattformen der Lounge eigenen Content (z. B. Livestreams, Grafiken, Videos, Musik) präsentieren möchte, muss vorab den offiziellen Creator-Status beim Team beantragen und freischalten lassen.

  • Streaming & Aufnahmen mit Community-Beteiligung:

    • Wenn ein Creator in öffentlichen oder internen Sprachkanälen der Lounge streamt oder Aufnahmen für Videos/Content anfertigt, müssen alle anwesenden Personen vor Beginn transparent darüber informiert werden.

    • Reagiert eine Person im Sprachkanal ablehnend auf eine Live-Übertragung oder Aufnahme, ist dem Rechnung zu tragen (z. B. durch Wechsel des Kanals oder Stummschaltung der betreffenden Person im Stream).

    • Der Einsatz von Overlay-Warnungen oder automatischen Stream-Hinweisen wird dringend empfohlen.

  • Fremde Inhalte & Urheberrecht: Das Hochladen, Verlinken oder Verbreiten von urheberrechtlich geschütztem Material (z. B. Raubkopien, gecrackte Software, fremde Kunstwerke/Grafiken ohne Lizenz) ist untersagt. Das Mitglied haftet selbst für die von ihm bereitgestellten Inhalte.

  • Einhaltung von § 5.1 & § 5.2: Der Creator-Status entbindet in keiner Weise von den Vorgaben zum Datenschutz und dem Verbot ungenehmigter Aufzeichnungen. Bei Verstößen wird der Creator-Status entzogen und weitere administrative Schritte werden eingeleitet.

§6

Das Cerberus-Protokoll (Automatisierte Verwaltung & Systemtransparenz)

Dieser Abschnitt regelt den Einsatz, die Funktionsweise und die Befugnisse unseres automatisierten Verwaltungssystems „Cerberus“ sowie die damit verbundene systemische Protokollierung aller administrativen und moderativen Handlungen.

§6.1 Zweck des Protokolls & Transparenzgebot

Zur Sicherung eines fairen Community-Klimas, zur lückenlosen Nachvollziehbarkeit von Sanktionen und zur aktiven Verhinderung von Machtmissbrauch nutzt die Lounge das automatisierte System „Cerberus“.

  • Lückenlose Protokollierung: Sämtliche moderativen und administrativen Handlungen (z. B. Verwarnungen, Mutes, Kicks, Bans, Rollenzuweisungen oder manuell eingetragene Abwesenheiten) werden vom Cerberus-System erfasst und in der zentralen Administrationsverwaltung fälschungssicher gespeichert.

  • Vier-Augen-Prinzip & Einsehbarkeit: Das Cerberus-Protokoll ist für die gesamte Projektleitung, Administration sowie für das Moderations-Team in der Administrationszentrale (Website/App) einsehbar. Kein Teammitglied kann Maßnahmen heimlich, unbegründet oder aus persönlichen Motiven vollziehen, ohne dass dies systemisch dokumentiert und überprüfbar wird.

  • Schutz der Mitglieder: Das Protokoll dient in erster Linie dem Schutz der Mitglieder vor willkürlichen Team-Entscheidungen. Bei Unstimmigkeiten oder Einsprüchen gegen Moderationsmaßnahmen bildet das Cerberus-Protokoll die objektive Verhandlungsgrundlage.

§6.2 Automatisierte System- & Verwaltungsroutinen

Zur Entlastung des Teams und zur Gewährleistung von Chancengleichheit übernimmt das Cerberus-System rein organisatorische und administrative Aufgaben auf unseren Schnittstellen (Website, Datenbanken, mobile Apps und Discord-Server).

  • Aufgabenbereich des automatischen Systems:

    • Synchronisation von Benutzerrollen, Berechtigungen und Rängen zwischen der Lounge-Website, den Apps und dem Discord-Server.

    • Überwachung der Abwesenheitsmeldungen und Überprüfung von Inaktivitätsspannen (Abgleich der 14-Tage- und 21-Tage-Regeln aus § 2).

    • Erfassung der Teilnahme an offiziellen Community-Events, Clan-Aktivitäten oder Abstimmungen.

    • Automatische Entfernung von Inaktivitäts-Statusmeldungen bei Wiederaufnahme der Aktivität.

  • Abgrenzung zu gravierenden Eingriffen: Die automatisierten Routinen von Cerberus führen ausschließlich rein verwaltende Systemaktionen aus. Es erfolgen keine automatisierten, endgültigen Banns oder Löschungen von Benutzerkonten ohne menschliche Überprüfung durch das Team.

§6.3 Systemische Regelbrecher-Erkennung (Das Flag-System)

Um wiederholte Verstöße gegen die Hausordnung systematisch zu erfassen und frühzeitig einzugreifen, nutzt das Cerberus-Protokoll ein abgestuftes Markierungssystem („Flags“).

  • Erfassung von Regelverstößen: Verwarnungen wegen Fehlverhaltens (z. B. Sprachgebrauch, Beleidigungen, Spam, Missachtung von Abwesenheitspflichten oder Inaktivität) werden vom Moderationsteam oder durch automatische Systemfilter als „Flag“ im Profil des Betroffenen hinterlegt.

  • Der Prüfprozess (Die 3-Flags-Regel):

    • 1. bis 2. Flag: Das Mitglied erhält über das System oder ein Teammitglied einen direkten Hinweis bzw. eine formelle Verwarnung zur Korrektur des Verhaltens.

    • 3. Flag: Bei Erreichen von drei aktiven Flags löst das Cerberus-System automatisch einen hochpriorisierten Prüfprozess (Prüffall) in der Administrationszentrale aus.

  • Manuelle Evaluierung durch die Führung:

    • Ein erzeugter Prüffall führt nicht zur sofortigen automatischen Verbannung.

    • Der Fall wird zwingend von der Administration manuell evaluiert. Hierbei werden der bisherige Verlauf, die Schwere der einzelnen Verstöße sowie eventuelle Stellungnahmen des Mitglieds geprüft.

    • Nach der Evaluierung entscheidet die Administration über die finale Konsequenz (z. B. Zurücksetzen der Flags nach Klärung, zeitlich begrenzter Ausschluss oder permanenter Bann).

§6.4 Datensicherheit & Löschfristen im Cerberus-System

Die im Rahmen des Cerberus-Protokolls erfassten Daten unterliegen strengen internen Vorgaben zur Verhältnismäßigkeit und Datensparsamkeit.

  • Art der erfassten Daten: Gespeichert werden ausschließlich systemrelevante Identifikatoren (z. B. Discord-ID, User-ID der Lounge), Verwarnungsgründe, Zeitstempel, eingetragene Abwesenheiten sowie das ausführende Teammitglied.

  • Verfall von Verwarnungen (Flags): Sofern innerhalb eines festgelegten Zeitraums keine weiteren Verstöße auftreten, verfallen einzelne Flags automatisch wieder, um Mitgliedern eine faire Chance zur Besserung einzuräumen.

  • Einsichtsrecht: Jedes Mitglied hat das Recht, über ein Support-Ticket Auskunft über die in seinem Profil hinterlegten Verwarnungen oder System-Flags zu verlangen.

§7

Konsequenzen, Sanktionen & Durchsetzung

Dieser Abschnitt regelt das rechtliche und administrative Fundament zur Durchsetzung der Community-Standards. Wer die Regeln der Lounge bricht, wird mit der vollen Härte des nachfolgenden Sanktionskatalogs konfrontiert.

§7.1 Grundsatz zu Regelverstößen

Das Regelwerk der Lounge ist kein unverbindlicher Leitfaden, sondern das fundamentale Hausrecht unserer Gemeinschaft.

  • Null-Toleranz bei Zersetzung: Ein Verstoß gegen die Regeln der Lounge wird niemals als unbedeutendes Vergehen oder Kavaliersdelikt eingestuft. Jede Missachtung ist ein direkter Angriff auf das Miteinander und den Schutzraum, den wir für alle Mitglieder bereitstellen.

  • Unumstößliche Durchsetzung: Wer meint, Regeln zu seinem eigenen Vorteil beugen, austesten oder ignorieren zu können, muss mit unverzüglichen, klaren und kompromisslosen Konsequenzen rechnen.

  • Verwirkung von Privilegien: Die Nutzung der Lounge, der Zugriff auf den Discord-Server, die Schnittstellen, Spiele-Gilden und die App sind ein freiwilliges Angebot. Wer sich nicht an die Regeln hält, verwirkt jedes Recht auf die Nutzung unserer Infrastruktur.

§7.2 Das progressive Sanktionsmodell

Zur Gewährleistung einer verhältnismäßigen, aber konsequenten Handhabung greift ein 4-stufiges Sanktionssystem. Die Einstufung erfolgt auf Basis der Schwere des Verstoßes durch das Moderations- und Administrationsteam und wird lückenlos im Cerberus-Protokoll erfasst.

Stufe 1 – Formelle Verwarnung & Protokollierung

  • Anwendung: Bei leichten, untergeordneten Erstverstößen (z. B. geringfügigen Tonfall-Ausreißern, einmaligem Fehlen bei Terminen ohne Abmeldung oder Unachtsamkeit im Sprachchat).

  • Maßnahme: Diskrete, aber fälschungssicher dokumentierte Ansprache per Ticket oder Direktnachricht. Die Maßnahme wird als Flag im Cerberus-System hinterlegt.

Stufe 2 – Offizielle Verwarnung & Funktionseinschränkungen

  • Anwendung: Bei wiederholtem Fehlverhalten trotz Stufe 1 oder bei vorsätzlichen Regelverstößen mittlerer Schwere.

  • Maßnahme: Erteilung einer offiziellen Verwarnung im System. Dies geht zwingend mit temporären oder dauerhaften Einschränkungen einher:

    • Entzug von Sonderrollen, Moderations- oder Organisationsrechten.

    • Ausschluss von offiziellen Events, Ingame-Aktivitäten oder Clangilden.

    • Temporäre Stummschaltung (Mute/Timeout) in Text- und Sprachkanälen.

Stufe 3 – Temporärer Community-Ausschluss (Sperre / Temp-Bann)

  • Anwendung: Bei schweren Verstößen, fehlender Einsicht nach Stufe 2 oder bei Erreichen von 3 aktiven Cerberus-Flags.

  • Maßnahme: Zeitlich begrenzter, vollständiger Ausschluss von allen Lounge-Plattformen (Discord, Website-Zugänge, App-Funktionen, Spiele-Clans) für die Dauer von 3 bis 21 Tagen.

  • Umgehungssperre: Jede Form der Umgehung einer temporären Sperre (z. B. durch Zweitaccounts / Alt-Accounts, Nutzen fremder Accounts oder Vermittlung durch Dritte) führt unverzüglich und ohne weitere Prüfung zu Stufe 4.

Stufe 4 – Permanenter Ausschluss (Hausverbot / Permabann)

  • Anwendung: Bei massiven, gravierenden Regelverstößen, nachhaltiger Zersetzung des Community-Friedens oder nach erfolglosen vorherigen Sanktionen.

  • Maßnahme: Unwiderruflicher, dauerhafter Ausschluss aus der gesamten Infrastruktur der Lounge.

  • Endgültigkeit: Ein Permanenter Ausschluss ist absolut und unanfechtbar. Ein Antrag auf Wiedereintritt ist auf Lebenszeit ausgeschlossen.

§7.3 Unverzügliche Sofortmaßnahmen (Eskalationsklausel)

Bei besonders schweren Delikten ist das Team nicht an das 4-Stufen-Modell gebunden. Die Administration behält sich das Recht vor, Mitglieder ohne vorherige Warnung oder Frist mit sofortiger Wirkung dauerhaft auszuschließen und Hausverbote auszusprechen.

Dies gilt insbesondere bei folgenden Tatbeständen:

  • Verstoß gegen geltendes Recht: Verbreitung rechtswidriger, volksverhetzender, verfassungsfeindlicher, gewaltverherrlichender oder pornografischer Inhalte.

  • Doxxing & Datenweitergabe: Veröffentlichung oder Weitergabe privater, personenbezogener Daten Dritter (Realname, Adresse, Bilder, Kontaktdaten) ohne ausdrückliche Genehmigung.

  • Bedrohung & Erpressung: Physische oder psychische Bedrohung, Stalking, Nötigung oder Erpressung von Mitgliedern oder Teamangehörigen.

  • Verleumdung & Rufschädigung: Gezielte Hetze, üble Nachrede, Verleumdung oder organisierte Kampagnen gegen die Lounge, das Projekt oder einzelne Mitglieder (intern wie extern).

  • Betrug & Sabotage: Hacks, Exploiting, Sabotageversuche an der technischen Infrastruktur (Server, Website, Bots, Discord) oder gewerblicher Betrug.

In diesen Fällen erfolgen zudem die Meldung an die zuständigen Plattformbetreiber (z. B. Discord Trust & Safety, Hoster) sowie bei strafrechtlich relevanten Inhalten die Weiterleitung an die Strafverfolgungsbehörden.

§7.4 Absoluter Durchsetzungsgrundsatz & Verhandlungsverbot

Die Lounge ist keine Debattierclub-Plattform für Sanktionen.

  • Keine Sonderrechte: Regelwerk und Sanktionen gelten ausnahmslos für jedes Mitglied. Beliebtheit, Serverrang, finanzielle Unterstützung, lange Zugehörigkeit oder frühere Verdienste um die Lounge schützen vor keiner Konsequenz.

  • Keine Nachverhandlungen: Sanktionen werden nach ihrer Verhängung nicht im öffentlichen Raum, in Textkanälen oder Sprachchats diskutiert. Öffentliche Aufrufe gegen Entscheidungen der Administration stellen einen eigenständigen Regelverstoß dar.

  • Stellungnahme vor Vollzug: Ein Recht auf Gehör und Verteidigung besteht ausschließlich im Rahmen des regulären Prüfprozesses vor oder während der Auswertung durch die Administration (z. B. per Support-Ticket). Ist die Entscheidung getroffen und im Cerberus-Protokoll vollzogen, ist der administrative Vorgang abgeschlossen.

§7.5 Dokumentation, Einspruchsrecht & Verfahrensablauf

Zur Vermeidung von Willkür unterliegt jede Vollstreckung von Sanktionen strikten internen Standards.

  • Dokumentationspflicht: Jede Maßnahme ab Stufe 1 muss im Cerberus-System mit Vorfallbeschreibung, Beweismaterial (z. B. Screenshots, Log-Einträgen), Zeitstempel und dem ausführenden Teammitglied archiviert werden.

  • Fristgerechter Einspruch:

    • Gegen Sanktionen der Stufen 2 und 3 kann der Betroffene innerhalb von 48 Stunden nach Mitteilung einmalig schriftlich Einspruch über das Support-Ticket-System einlegen.

    • Der Einspruch muss eine sachliche Begründung enthalten.

    • Die Administration prüft den Fall anhand der Cerberus-Protokolle erneut. Die darauffolgende Entscheidung der Projektleitung ist final und beendet den Rechtsbehelf intern endgültig.

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