Millionenerfolg für zwei Klassiker: Black Ops 1 & 2 drehen auf der PlayStation auf
Trotz Server-Problemen und Cheatern: Neuauflagen überspringen laut Bericht die 7-Millionen-Marke
Die Rückkehr zweier absoluter Shooter-Legenden hat sich für Activision finanziell voll ausgezahlt. Vor knapp zwei Wochen erschienen Call of Duty: Black Ops und Call of Duty: Black Ops 2 überraschend in aktualisierten Fassungen für PlayStation 4 und PlayStation 5. Wie das Branchenportal CharlieIntel berichtet, wurden die beiden Titel zusammen bereits über sieben Millionen Mal verkauft.
Holpriger Start bremst Nachfrage nicht
Der enorme Verkaufszahl ist keineswegs selbstverständlich. Kurz nach dem Release klagten viele Spieler über spürbare technische Mängel. Neben holprigem Matchmaking und alten bekannten Problemen bei der Host-Migration machten sich auch rasch Cheater in den Lobbies breit, die Lücken im Code ausnutzten.
Der Beliebtheit der beiden Serien-Meilensteine tat das allerdings kaum Abbruch: Die Sehnsucht der Community nach den klassischen Multiplayer-Erfahrungen und den ikonischen Zombie-Modi war offenbar groß genug, um über die Startschwierigkeiten hinwegzusehen.
Ein Sieg für Activisions Finanzstrategen
Interessant ist dabei ein Detail aus den Berichten: Die Initiative, die beiden Klassiker aus den Jahren 2010 und 2012 neu aufzulegen, ging wohl primär vom Finanz- und Strategieteam bei Activision aus.
Was intern als Risiko begann, entpuppte sich binnen weniger Tage als echtes Goldesel-Projekt. Der Blitzstart zeigt eindrucksvoll, welches kommerzielle Potenzial weiterhin in der Hochphase der Reihe steckt – selbst wenn die Ports mit einigen Altlasten zu kämpfen haben.
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