Gaming: Bis 2030 könnte RAM knapper und teurer werden

Christian Hoffert Christian Hoffert

Neue Marktanalyse rechnet mit einem langfristigen Mangel an DRAM-Speicher.

Analysten rechnen damit, dass DRAM-Speicher bis 2030 definitiv knapp bleibt. 
Eine aktuelle Untersuchung soll ergeben haben, dass die weltweite Nachfrage das Angebot deutlich überschattet.

Laut Prognose des Marktforschungsunternehmens Citrini, geht Citrini davon aus, dass die weltweite Nachfrage im Jahr 2030 ungefähr 157,5 Exabyte betragen wird.
Dem soll ein Defizit von ~28,7 Exabyte gegenüberstehen. Die Berechnung umfasst den klassischen DRAM, aber leider auch den High Bandwidth Memory (HBM). 
Der größte Engpass bleibt weiterhin aber der altbekannte DRAM.

Bedauerlicherweise muss man auch dazu sagen, dass in der Analyse noch nicht mal die künftig steigende Nachfrage durch sogenannte "Physical AI" berücksichtigt wurde.
Sollte es so kommen und dieser spezielle Markt zusätzlich wachsen, kann sich die Versorgungslage noch weiter verschärfen.

Das dürfte für Verbraucher vor allem bedeuten, dass noch höhere Preise die Folge sind, denn nach Einschätzung der Analysten wird die allgemeine DRAM-Produktion bis 2030 rund 91 Exabyte erreichen, das wars, während die Nachfrage laut Prognose auf 120 Exabyte steigen wird.
Das wird die Preise auf einem hohen Niveau halten und die Preise werden zwischen 1,50 und 2,00 US-Dollar pro Gigabit verharren.

Effizientere KI-Technologien sollen zwar den Speicherbedarf reduzieren, das sorgt aber meiner Meinung nach für noch mehr Engpässe, weil gerade dann eben noch mehr dort zuschlagen werden. Man sieht ja jetzt schon den "AI Boom". YouTube-Thumbnails, Instagram-Reels – alles wird mit so viel liebloser KI-Nutzung erzeugt. Ganze Synchronisationen, wie es Amazon schon einmal mit einem Negativbeispiel gezeigt hat, werden kein gutes Ende nehmen, wenn nicht bald reguliert wird.

Quelle

Christian Hoffert
Christian Hoffert ist Gründer und Betreiber von Die Lounge – Deine Gaming Community & Magazin. Mit über 13 Jahren Gaming-Erfahrung und mehr als drei Jahren als Betreiber der Plattform verbindet er fundierte redaktionelle Arbeit mit technischer Umsetzung.
Er berichtet regelmäßig über aktuelle Releases, Gameplay-Updates, technische Entwicklungen und Community-Themen. Für ihn ist Gaming nicht nur ein Hobby, sondern ein soziales und kulturelles Medium, das er mit einer Mischung aus journalistischem Anspruch und Community-Nähe begleitet.

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