Kritik an EA: Warum Dragon-Age-Erfinder David Gaider „The Veilguard“ meidet
David Gaider, der geistige Vater und ehemalige Hauptautor der Dragon-Age-Reihe, hat angekündigt, den neuesten Teil The Veilguard nicht zu spielen. Nach eigenen Angaben habe er bereits ausreichend Informationen über den Titel gesammelt und befürchte, dass ihm das eigene Spielerlebnis widerstreben würde.
Gegenüber dem Magazin PC Gamer konkretisierte Gaider seine Vorbehalte. Er gehe davon aus, während des Spielens permanent „zusammenzucken“ zu müssen, weshalb er bewusst einen Bogen um das aktuelle Rollenspiel mache.
Darüber hinaus übte der Branchenveteran deutliche Kritik am Publisher Electronic Arts. Er vertritt die Auffassung, dass EA dem Entwicklerstudio äußerst ungünstige Rahmenbedingungen diktiert habe. Gaider wird mit den Worten zitiert, der Publisher habe dem Team hinsichtlich der Ausgangslage und des gesamten Entwicklungsprozesses „einen schweren Schlag versetzt“.
Der Autor, der BioWare im Jahr 2016 den Rücken kehrte, warf zudem einen überaus skeptischen Blick auf die künftige Ausrichtung des Franchise. Er hält es für durchaus denkbar, dass das Dragon-Age-Universum unter der aktuellen Führung von EA keine Zukunft mehr hat.
Bislang handelt es sich dabei jedoch lediglich um die Befürchtungen eines ehemaligen Mitarbeiters. Weder Electronic Arts noch BioWare haben sich bis dato zu einem möglichen Aus der Serie oder zu konkreten Langzeitplänen für die Traditionsmarke geäußert.
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