GAMING: PC Markt tendiert zum Minus - RAM-Preise werden problematischer

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Fünf Wachstumsquartale später und der weltweite PC-Markt schrumpft wieder, dazu kommt das hohe RAM-Preise weiterhin auf die Nachfrage hämmern.

Nach über einem Jahr im Aufwind legt der globale PC-Markt wieder den Rückwärtsgang ein. Im zweiten Quartal 2026 gingen die weltweiten Lieferzahlen im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent zurück.

Der Grund dafür steckt vor allem im Gehäuse: Die spürbar teurer gewordenen Arbeitsspeicher treiben die Preise für Neu-PCs nach oben. Das bremst vor allem Privatkunden aus, die bei Neuanschaffungen aktuell lieber zwei Mal hinschauen.

Gerettet wird die Statistik noch halbwegs vom Firmenkundengeschäft. Weil dort viele Unternehmen auf Windows 11 aufrüsten und gezielt neue KI-Laptops anschaffen, wird in den Büros weiter fleißig eingekauft. Das reicht allerdings nicht mehr aus, um den Einbruch im privaten Markt komplett abzufedern.

Das spüren auch die Branchenriesen: Für Lenovo, HP und Dell ging es durch die Bank nach unten. Gegen den Trend stemmen konnten sich eigentlich nur zwei Marken: Apple und ASUS legten bei den Auslieferungen zu und stehen im Vergleich deutlich besser da.

Damit bricht der Markt nach fünf starken Quartalen erstmals wieder ein. Bleiben die RAM-Preise so hoch oder klettern sogar weiter, dürfte der Frust über teure Hardware bei Herstellern wie Käufern in den nächsten Monaten noch größer werden.

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